Bei der Verwirklichung des Traumes der eigenen vier Wände kann die Bedeutung des Kredites als solider Basis gar nicht überschätzt werden. Denn der Baukredit soll sowohl die finanziellen Mittel zum Zeitpunkt des Kaufes der Immobilie sichern, als auch keine unüberwindbare Belastung während der Rückzahlungsphase sein. Deshalb gibt es beim Abschluss einer Hypothek grundsätzlich verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, die über die reine Zinsverhandlung hinaus gehen. Im Folgenden werden die drei wichtigsten Kriterien genannt:
Ob ein Baukredit für Ihren Bedarf gut berechnet wurde, lässt sich auch anhand des Abzahlungszeitraumes feststellen: Ausgehend von Ihrem Alter bei Einzug in ihre eigenen vier Wände sollte die Abzahlungsphase so gestaltet sein, dass Sie möglichst vor Beginn der Rentenphase oder möglichst noch einige Jahre früher mit der Abzahlung der Immobilie fertig geworden sind. Denn dann wäre es aufgrund der allseits bekannten Rentenlücke und der zu erwartenden geringeren Einnahmen schwer, die hohen Raten weiterhin zu leisten. Deshalb sollte die Laufzeit des Immobilienkredits keinesfalls so lang sein, dass das Rentenalter
Oftmals unterschätzen insbesondere junge Läufer von Immobilien den finanziellen Spielraum. Deshalb muss die Ratenhöhe ausgehend vom heutigen Einkommen und einigen Risikoabschlägen auch Reparaturen oder Ersatzinvestitionen berücksichtigen. Ihr derzeitiges Auto möchte z. B. irgendwann ersetzt werden, es kommen Reparaturen bei Haushaltsgeräten oder Ersatz z. B. des Fernsehers auf Sie zu. Deshalb sollte die Ratenhöhe nicht so kalkuliert sein, dass Ihr Haushaltsplan nur im "Normalbetrieb" einen positiven Saldo im Monat aufweist. In diesem Fall gilt eher: Lieber die normale Monatsrate etwas niedriger ansetzen und dann z. B. einmal im Jahr eine Sondertilgung leisten, als sich übernehmen.
Dieser Punkt mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen. Er ist aber dennoch wahr: Eine Zeitlang haben verschiedene Banken insbesondere in Österreich oder auch in der Nähe der Schweiz Immobilienkredite angeboten, die auf Schweizer Franken lauteten. Die Zinsen sind hier zwar geringer als in Deutschland, doch trägt man immer zusätzlich das Risiko der Geldentwertung des Euros gegenüber der Fremdwährung. Deshalb sollte der Häuslebauer keinerlei Zockereien bezüglich Fremdwährungen eingehen: Weder eine Finanzierung in Schweizer Franken oder auch Japanischen Yen eingehen. Stattdessen solide im Inland finanzieren und keine Experimente eingehen.