Treppenlift im Eigenheim

Wer einen Großteil seines Lebens damit verbracht hat, sein eigenes Haus abzubezahlen, für den ist der ideelle Wert dieses Hauses unschätzbar. Im Alter fällt es daher vielen Bürgern schwer, die geliebten und hart erarbeiteten eigenen vier Wände zu verlassen.

Der Großteil der Einfamilienhäuser in Deutschland ist jedoch mehrstöckig und viele Senioren verlieren mit den Jahren die Fähigkeit, sicher Treppen zu steigen, so dass es ihnen unmöglich wird, Räume in anderen Etagen zu erreichen. Der Umzug in ein Altenheim scheint dann unvermeidbar. Dabei gibt es für die meisten Fälle eine andere Lösung, mit der alte Leute ohne größere Einschränkungen ihren Lebensabend weiterhin im lieb gewonnen Haus verbringen können. Ein Treppenlift transportiert sie bequem und sicher von Etage zu Etage. Er ist platzsparend genug, dass andere Hausbewohner oder Besucher die Treppen ohne weiteres in herkömmlicher Weise nutzen können.

Schmale, steile, gewundene oder gar Wendeltreppen sind kein Problem, die Installation eines Treppenlifts ist so gut wie überall machbar. Es gibt sogar Lifts für Außentreppen.

Nicht vor den Kosten zurückschrecken

Natürlich haben Lift und Installation ihren Preis, aber auch dieser sollte Interessenten nicht sofort vor dieser Option zurückschrecken lassen, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass eine staatliche Förderung oder andere finanzielle Zuschüsse möglich sind. So übernehmen unter bestimmten Voraussetzungen die Pflegekasse, Berufsgenossenschaften, das Arbeits- oder Sozialamt Teile der Kosten, in bestimmten Fällen kann die Förderung durchaus bis zu 100 Prozent des Rechnungsbetrages ausmachen. Ist die körperliche Einschränkung auf ein Fremdverschulden zurückzuführen bestehen in der Regel Ansprüche gegenüber der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners oder dem Versorgungsamt. Besteht die Behinderung aufgrund eines Kriegsschadens, kommen gemäß des sozialen Entschädigungsrechts für Kriegsopfer Zuschüsse von Landeswohlfahrtsverband oder Hauptfürsorgestelle in Frage.

Unkompliziert und sicher

Sofern machbar, sollte ein Handicap nicht Schuld daran sein, dass Menschen aus ihrer gewohnten Umgebung, in der sie sich jahrelang sicher und geborgen fühlten, wegziehen müssen. Der Treppenlift ist daher eine vernünftige und praktische Erweiterung des Eigenheimes. Für die Installation ist darüber hinaus keinerlei bauliche Veränderung am Treppenhaus nötig. Die Ein- oder Doppelrohrsysteme werden an der Wand oder dem Treppengeländer befestigt und sind nicht im Weg, so dass die Treppe weiterhin normal genutzt werden kann und kein Umbau daran vorgenommen werden muss.

Gerade, wer körperlich eingeschränkt ist, hat verständlicherweise Bedenken um seine Gesundheit. Hersteller wie zum Beispiel die Firma a&p Treppenlifte GmbH achten daher ganz besonders auf die Sicherheit der Liftnutzer. Beispielsweise überwachen empfindliche Sensoren ständig, ob sich auf der Treppe ein Hindernis befindet oder der Passagier beide Füße auf dem Fußbrett abgestellt hat, damit im Falle eines abgerutschten Fußes dieser nicht zwischen Lift und Treppe geraten kann. Gegen das Herausfallen aus dem Sitz sichert ein spezieller Clip-Sicherheitsgurt und für ein bequemes und risikoloses Aussteigen dreht sich der komplette Sitz inklusive Rückenlehne automatisch zum Flur hin, das Fußbrett bleibt dabei allerdings in fester Position, so dass beim Ausstieg nicht darüber gestolpert werden kann. Dadurch, dass sich die Rückenlehne mit dem Sitz mitdreht wird außerdem verhindert, dass der Mitfahrer nach hinten über fallen kann. Mithilfe des Treppenlifts verlieren zumindest einige Probleme des Alters ihren Schrecken.